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Lexikon

Dieses Lexikon erklärt in den Produktbeschreibungen verwendete Symbole und Begriffe.

A B C D E  F G H I J  K L M N  O P Q R S T U V W  X Y Z
A

Ablesbarkeit d: Kleinster ablesbarer Gewichtswert.
Abfüllwaage: Selbsttätige Waage zum Abwägen, wenn diese zum
 Abfüllen  benutzt wird. Das Wägegut wird der Waage automatisch

zugeführt, in gleichen Mengen abgewogen und meist auch
automatisch weiterbefördert  und verpackt.

Absolutwägung: Bestimmung des Gewichtes eines Wägegutes in den
Masseeinheiten Milligramm (mg), Gramm (g), Kilogramm (kg) oder Tonnen (t).

Wenn nichts vereinbart ist, wird der Konventioneller Wägewert angegeben.

Akkreditierung eines DKD-Laboratoriums: Prüfung und Begutachtung

eines messtechnischen Laboratoriums zur Berechtigung, international

anerkannte DKD-Kalibrierzertifikate erstellen zu dürfen. Nach erfolgreicher

 Begutachtung und Prüfung stellt die PTB, vertreten durch den DKD im

Deutschen Akkreditierungsrat, die Akkreditierungsurkunde aus.
Kern besitzt die Akkreditierung zur Erstellung von DKD-Kalibrierzertifikaten

für elektronische Waagen und Gewichte.

Alibi-Drucker: Eichfähige Druckeinrichtung bei eichfähigen Wägeanlagen

mit Datenverarbeitung, die zumeist zusätzlich zum nichteichfähigen Drucker

der Datenverarbeitungsanlage eingesetzt wird.

Analoges Messverfahren: Man nennt ein Messverfahren analog, wenn
der Messgröße (Eingangsgröße) durch das Verfahren oder das Gerät ein
Signal (z.B. Anzeige) zugeordnet wird, das eine eindeutige Abbildung
des Messgröße ist. Die Benennung „analog“ soll nicht zur Kennzeichnung
verwendet werden, hierfür gilt die Benennung „Skalenanzeige“.

Analysenwaage: Sammelbegriff für Waagen hoher Auflösung
– in eichfähiger Ausführung der Genauigkeitsklasse I und II, die sowohl
in bezug auf Wägebereich wie auch Ablesbarkeit bei chemischen
Analysen eingesetzt werden können. Höchstlast bis 50kg.

Anwärmzeit: Zeitspanne vom Einschalten der Waage bis zum Erreichen
der Betriebstemperatur. Meist in der Bedienungsanleitung angegeben.
Siehe auch
>> Temperaturänderungen

Auflösung:
(=Empfindlichkeit) Anzahl der Teilungsschritte (Ziffernschritte)
pro Belastungsänderung.

Analoges Messverfahren: Man nennt ein Messverfahren analog, wenn
der Messgröße (Eingangsgröße) durch das Verfahren oder das Gerät ein
Signal (z.B. Anzeige) zugeordnet wird, das eine eindeutige Abbildung
des Messgröße ist. Die Benennung „analog“ soll nicht zur Kennzeichnung
verwendet werden, hierfür gilt die Benennung „Skalenanzeige“.

Analysenwaage: Sammelbegriff für Waagen hoher Auflösung
– in eichfähiger Ausführung der Genauigkeitsklasse I und II, die sowohl
in bezug auf Wägebereich wie auch Ablesbarkeit bei chemischen
Analysen eingesetzt werden können. Höchstlast bis 50kg.

Anwärmzeit: Zeitspanne vom Einschalten der Waage bis zum Erreichen
der Betriebstemperatur. Meist in der Bedienungsanleitung angegeben.
Siehe auch >> Temperaturänderungen

Auflösung: (=Empfindlichkeit) Anzahl der Teilungsschritte (Ziffernschritte)
pro Belastungsänderung.

Auswaage: Wird in einem Prozess eine vorab genau definierte Menge einer

Substanz einer Veränderung, z. B. einer Trocknung unterzogen,

so wird das verbleibende Gewicht der Substanz nach der Prozessbehandlung

 durch Auswaage (auch Rückwägung) bestimmt.
Siehe auch >> Einwaage

Anzeige: Anzeigeelement eines Gerätes zur Darstellung von Ziffern
und/oder Buchstaben. Numerische Anzeige: reine Ziffernanzeige.
Alphanumerische Anzeige: Ziffern, Buchstaben, Spezialzeichen.

Automatische Nullkorrektur: Selbsttätiges Nachführen des Nullpunktes
 bei Nullpunktänderungen, deren Geschwindigkeit und Größe einen
festgelegten, sehr kleinen Wert nicht überschreiten z.B. bei
Nullpunktdrift infolge von Schneefall auf eine Straßenfahrzeugwaage.
B

Bauartzulassung einer Waage zur Eichung: Die Eichfähigkeit

einer Waage wird durch die Bauartzulassung dokumentiert. Hierzu

wird diese vorab einer eichtechnischen Prüfung unterzogen, die von

einer Bundesanstalt (meist ein metrologisches Staats-Institut) durchgeführt wird.

Diese umfaßt sowohl meßtechnische, sowie gerätespezifische Anforderungen.
Die Bauartzulassung wird durch das EG-Bauartzulassungs-Zertifikat

(EC-Type-approval certificate) dokumentiert.
Die EG-Bauartzulassung ist in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen

Union (EU) gültig.

Bruttogewicht: Gewicht eines Wägegutes einschließlich seiner

Verpackung oder / und Transportbehälter Nettogewicht, Taragewicht

Balkenwaage:

Waage, bei der der Lastträger von einer Schneide getragen wird und frei an dieser Schneide hängt. Sie wird einfache Balkenwaage genannt, wenn sie nur aus einem Hebel besteht, und zusammengesetzte Balkenwaage, wenn sie aus mehreren Hebeln besteht und diese durch Koppel verbunden sind.
 

Beweglichkeit, Anlauf:

Die Beweglichkeit (bei integrierenden Messgeräten Anlauf) ist die Fähigkeit des Messgerätes, auf geringe Änderungen der Messgröße anzusprechen. Die entsprechenden Grenzwerte heißen Beweglichkeitsschwelle oder Ansprechschwelle bzw. Anlaufwert.

Bedienerführung:

Über die Anzeige gegebene Hinweise an den Bediener, welche Operationen jeweils durchzuführen sind.

Bettenwaage:

Waage mit speuiell ausgebildeten Lasträgern zur Aufnahme von Krankenhausbetten. Vorzugsweise zur Kontrolle von Massenänderungen des im Bett liegenden Papienten im Verlauf medizinischer Behandlungen (Dialyse, Verbrennungen usw.).
C

Check-Weighing System: Die Check-Weighing System ist ein modular

aufgebautes Wiegesystem welches für das Testen einer Charge, mehrerer

Chargen mit 10-Kammer Chargenmagazin oder für eine Charge mit einer großen

Anzahl von Prüflingen  verwendet werden kann. In Kombination mit der optionalen

 Sortiereinrichtung ermöglicht es die Check-Weighing System, die gemessenen

Prüflinge nach individuell vorgegebenen Toleranzen zu sortieren. Beim

Check-Weighing System bietet diese Option die Möglichkeit einer

100% Qualitätskontrolle indem Prüflinge, welche außerhalb einer individuell

vorwählbaren Akzeptanzgrenze liegen, aussortiert werden.

Checkweigher:

Häufig benutzte englische Benennung für selbsttätige Kontrollwaage.
D

Datenschnittstelle / - Parameter: Meist RS 232C. Zum direkten

Anschluß von Drucker oder PC an die Waage. Die Einstellung der

Schnittstellenparameter Baudrate, Parität, Datenbits erfolgt über

die Waagentastatur nach der Bedienungsanleitung.

Dehnungsmeßstreifen (DMS): Elektrisches Meßelement, das unter

Belastung (z. B. durch das Wägegut) seinen elektrischen Widerstand

ändert. Der Dehnungsmeßstreifen ist Bestandteil einer Wägezelle,

auf die die Wägeplatte aufgesetzt ist.
DMS-Wägezellen werden hauptsächlich bei Industrie- und Handelswaagen,

sowie bei einfacheren Präzisionswaagen verwendet.

Dichtebestimmung: (früher "spezifisches Gewicht") Die Dichte von

Flüssigkeiten wird mit einem Senkkörper durch eine Auftriebsmessung

bestimmt. Bei Feststoffen ergibt sich die Dichte aus dem Verhältnis

Gewicht : Volumen. Das Volumen wird ebenfalls über eine Auftriebsmessung

in einer bekannten Tauchflüssigkeit bestimmt. Die Dichtebestimmungen

mit der Waage zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit aus.

Differenzwägung: Bestimmung des Gewichtsunterschiedes eines Wägegutes

vor und nach einer Behandlung, beispielsweise einer Trocknung.

Die beiden Wägungen werden auf derselben Waage und unter denselben

Bedingungen durchgeführt.

DKD: Im Deutschen Kalibrierdienst sind meßtechnische Laboratorien

zusammengeschlossen, die eine Akkreditierung für eine bestimmte Meßgröße

haben. Sie haben eine hohe meßtechnische Kompetenz.
Ein DKD-akkreditieres Laboratorium hat das Recht, international anerkannte

Kalibrierzertifikate für diese Meßgröße zu erstellen. Die Kalibrierzertifikate

nach DKD sind in vielen Ländern der Erde gültig, beispielsweise in der

gesamten Europäischen Union.
Weitere Informationen

DKD-Partnerschaft KERN: KERN bietet Waagen- Fachunternehmen

die Möglichkeit, DKD-Kalibrierzertifikate für elek- tronische Waagen

im Unterauftrag von KERN ihren eigenen Kunden anzubieten. Die

Datenaufnahme vor Ort erfolgt hierbei durch das Fachunternehmen.

Das Kalibrier- zertifikat wird auf dieser Datenbasis von KERN ausgestellt.

 Voraussetzung hierfür sind der Abschluß von Verträgen, Schulung,

Prüfmittelüberwachung, sowie Begutachtung des Fachunternehmens.

Das Fachunternehmen verpflichtet sich, genau den von KERN

vorgegebenen Kriterien zu folgen.

Dosieren / Sortierwägungen: Wägen mit Toleranzbereich.

Obere und untere Grenzwerte werden individuell programmiert,

entweder mit Gewichten oder numerisch über die Tastatur.

Beim Dosieren / Sortieren pendelt ein Leuchtbalken zwischen

den Grenzwerten, unterstützt durch ein akustisches Signal.

Über- und Unterdosierungen werden vermieden bzw. zu leichte

oder zu schwere Teile können sofort aussortiert werden. Grenzwerteingabe

in Gramm (g), Stück oder Prozent (%) möglich.

Dynamisches Wägen:

Bestimmungen der Masse eines Wägegutes, bei der zwischen Wägegut
und Lastträger eine Relativbewegung vorliegt.

Dynamisches diskontinuierliches Wägen:

Eine Wägung, bei der in Einzelwägungen Teilmengen einer
Gesamtmasse bestimmt werden.
E

EA: European cooperation for Accreditation (früher WECC bzw. EAL).

Regelt die internationale gegenseitige Anerkennung von DKD-Zertifikaten

Eckenlastprüfung von Waagen: Prüfung einer Waage durch exzentrisches

 Aufstellen einer Prüflast außerhalb der Wägeplattenmitte.

Eichfähige / nicht eichfähige Waagen: Meßtechnisch nahezu identisch.

Bei der eichfähigen Waage sind einige Details gesetzlich vor- geschrieben,

z. B. Softwareänderungen, zusätzliche Aufschriften.

Eichgültigkeitsdauer von Waagen: Analysenwaagen Eichklasse I 2 Jahre

Präzisionswaagen Eichklasse II 2 Jahre Industriewaagen Eichklasse III 2 Jahre

Kontrollwaagen, alle Klassen 1 Jahr

Eichgültigkeitsdauer von Gewichten: Gewichte der Fehlergrenzenklasse

E2 4 Jahre Gewichte der Fehlergrenzenklasse F1, F2 4 Jahre Gewichte der

Fehlergrenzenklasse M1-M3 4 Jahre Kontrollgewichte, alle Klassen 1 Jahr

Eichkosten: Gebühr, die bei der Eichung anfällt. Zusätzlich zum Gerätepreis.

Eichung: Nach der EU-Richtlinie 90/384 EWG müssen Waagen amtlich

geeicht sein, wenn sie wie folgt verwendet werden:
a) im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch

Wägung bestimt wird.
b) bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken, sowie bei

Analysen im medizinischen und pharmazeutischen Labor
c) Zu amtlichen Zwecken wie Ermittlung von Gebühren, Zöllen und Strafen.

Ferner bei Sachver- ständigen-Gutachten für Gerichte.
d) Bei der Herstellung von Fertigpackungen

Jede Waage wird vom Eichamt geprüft und mit der Eichmarke versehen.

Damit ist ihre Genauig- keit im Rahmen der zulässigen Eich-Toleranz bestätigt.

Der Geltungsbereich der EU-Eichung erstreckt sich auf alle Mitgliedsstaaten

der EU (Europäische Union).

Eichung einer Waage mit Justierprogramm CAL: Das Justierprogramm wird

nach der Eichung durch eine amtliche Marke versiegelt >> Erdanziehung.

Die Eichung gilt nur für den angegebenen Aufstellungsort. Zur Eichvorbereitung

ist deshalb die Angabe des Aufstellungsortes mit Postleitzahl (PLZ) nötig.

Hinsichtlich Eichung im Werk oder am Aufstellungsort, siehe jeweilige Modellangaben.

Eichung einer Waage mit Justierautomatik bzw. Justierschaltung:

Vorstehende Einschränkungen zum Aufstellungsort entfallen, da die

Justierautomatik auch nach der Eichung bedienbar bleibt, also nicht

versiegelt wird. In diesem Fall ist die Eichung standortunabhängig.

Eichwert e: Maß für die Eich-Toleranz, je nach Waage meist zwischen

1 und 10 d.

Einschwingzeit: Dauer einer Gewichtserfassung >> Filter

Einwaage: Wird in einem Prozess eine genau definierte Menge einer

Substanz benötigt, so wird diese Substanz auf den verlangten

Gewichtswert eingewogen. Siehe auch >> Auswaage

Elektromagnetische Kraftkompensation: Nach diesem Meßprinzip

arbeiten elektronische Analysenwaagen und hochwertige Präzisionswaagen.

Zugrunde gelegt ist der physikalische Effekt einer Kraftwirkung,

die eine stromdurchflossene Spule in einem Permanentmagnetfeld erfährt.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):

Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung (hier Waage), in ihrer
elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren
und dabei diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen gehören,
nicht unzulässig zu beeinflussen. Eichfähige Waagen müssen Forderungen
verschiedener IEC-Normen einhalten, je nach Einsatz- und Anwendungsgebiet.

Erdanziehung: Ist von erheblichem Einfluß auf genaue

elektronische Waagen. Da ihre Stärke an jedem Ort der Erde

verschieden ist, müssen Waagen standortabhängig >> justiert werden.

F

Fahrzeugwaage:

Waage, bei der die Brücke zum Wägen
von Fahrzeugen ausgebildet ist, z.B. Gleiswaage, Straßenfahrzeugwaage

Fallbeschleunigung: >> Erdanziehung

Fehlergrenzen bei Waagen: Betrifft geeichte Waagen. Unter

Fehlergrenzen versteht man die zulässige Toleranz, also die

erlaubte Gewichtsabweichung nach Plus und Minus. Sie sind lastabhängig,

Definition in der Eichordnung. Man unterscheidet die Fehlergrenzen bei

der Ersteichung und die Verkehrsfehlergrenzen

Fehlergrenzen bei Gewichten/ Fehlergrenzenklassen: Die Fehlergrenze

eines Gewichtes entspricht der zulässigen Toleranz, also der größten,

zulässigen Abweichung vom Nennwert nach Plus und Minus.
Die Fehlergrenzenklassen bei Gewichten sind streng hierarchisch gestuft

und in der OIML definiert.

Feingewichte: Gewichtsstücke der OIML- Fehlergrenzklasse F1.

Sie werden zur Prüfung von hochauflösenden Waagen verwendet.

Feinstrom:

Feiner Wägegutstrom am Ende des Füllvorgangs zum genauen Erreichen
des gewünschten Füllgewichtes bei selbsttätigen Waagen zum Abwägen.

Fertigpackungskontrolle (FPVO): Sie regelt die korrekte Befüllung

 von fertig verpackter Ware auf die auf der Verpackung angegebenen

Einwaage (Füllgewicht). Die zulässigen Toleranzen regelt das Eichgesetz.

Filter zur Anpassung an die Umgebungsbedingungen: Erschütterungen

werden ausgefiltert, indem man die Zahl der waageninternen Meßzyklen

erhöht d. h. die Integrationszeit verlängert. Zusätzliche Sicherheit über

die Stillstandkontrolle, die verhindert, daß ein Meßwert zu früh abgelesen

oder ausgedruckt wird. Meist sind mehrere Filterstufen einstell- bar.

Siehe auch Wägewert.

G

Gewichte: Siehe auch Prüfgewichte

Genauigkeitsklassen der Waagen:

Zusammenfassung verschiedener Waagenbauarten in Klassen
 gleicher Genauigkeit. Entsprechend internationalen Richtlinien
 der EU. Grobwaage = Klasse (IIII), Handelswaage = Klasse (III),
Präzisionswaage = Klasse (II), Feinwaage = Klasse (I).

Gleiswaage:

In einem Gleis eingebaute Waage zum Wägen von Gleisfahrzeuge.
H

Halbmikrowaage: Analysenwaage mit einer Ablesbarkeit d = 0,01 mg.

Handelsgewichte: Gewichtsstücke der OIML-Fehlergrenzenklasse M3

Handelswaagen: Waagen der Eichklasse III. Der häufigste

Vertreter ist die Ladenwaage.

Hochauflösende Waagen: Hierunter versteht man meist

Analysenwaagen und Präzisionswaagen mit einer Auflösung

von > 100.000 Digits. Die Auflösung errechnet sich aus

Wägebereich : Ablesbarkeit d
Beispiel: Wägebereich 300g, Ablesbarkeit 0.001g entspr.

1mg, Auflösung = 300.000 Digits

Höchstlast:

(Max) Obere Grenze des Wägebereiches ohne Berücksichtigung
einer Additiven Tarahöchstlast.
I

Industriewaagen: Dieser Begriff ist sehr weit gespannt.

Hierunter werden unter anderem Tischwaagen, Plattformwaagen,

Kontrollwaagen, Hängewaagen (Kranwaagen), Behälterwaagen

und andere verstanden.

Interface: Datenschnittstelle / -Parameter

Internationaler Kilogramm-Prototyp: Wird auch als "Ur-Kilogramm"

bezeichnet und ist die Basiseinheit der Masse. Dieses Gewichtsstück

von 1 Kilogramm wird in Paris aufbewahrt. Es ist weltweit verbindlich

für das metrische Maßsystem. Von ihm abgeleitet sind: Gramm (g),

Milligramm (mg) und Tonnen (t)

INOX-Edelstahl, die Wage ist gegen Korrosion geschützt

IP Schutznormen -für Systeme in schwierigen Umweltbedingungen,

Erklärung der einzelnen IP Symbole siehe unter Piktogramm

ISO 9000ff: Qualitätsmanagement-System, in Form einer DIN-Norm

 zur Qualitäts-Sicherung in einem Unternehmen.

Komplette Bezeichnung DIN EN ISO 9000ff-

ISO/GLPP-Protokollierung: In Qualitätssicherungssystemen

werden Ausdrucke von Wägeergebnissen (Rohwerte) sowie

 Ausdrucke der korrekten Waagenjustierung unter Angabe

von Datum und Uhrzeit, sowie der Waagen- Identifikation verlangt.

Am einfachsten über angeschlossenen Drucker möglich.

J

Justieren: Exaktes Einstellen einer Meßgröße eines

Meßgerätes (z.B.Waage) durch einen fachmännischen

Eingriff in das Meßsystem.

Justieren des Wägebereiches einer Waage: Entweder mit dem

Prüfgewicht extern über das Justierprogramm (CAL), oder mit der

internen Justierautomatik bzw. Justierschaltung. Notwendig bei

Temperaturänderungen, veränderten Umgebungsbedingungen,

Ortsveränderungen usw. Tägliche Routinekontrolle empfehlenswert.

Zeitgesteuerte Justierung, Clock-CAL
Unabhängig von der PSC-Funktion können ferner daher bis zu

3 Uhrzeiten täglich festgesetzt werden, an denen sich die Waage

zeitgesteuert justieren soll. Zum Beispiel. zum Arbeitsbeginn,

nach der Mittagspause und zum Schichtwechsel. Lästiges

überprüfen vor Beginn einer Messreihe entfällt damit.

Vollautomatische Justierung; PSC (Perfect Self Calibration)

K

Kalibrieren: Feststellen der Richtigkeit einer Meßgröße eines

Meßgerätes (z.B. Waage) ohne Eingriff in das Meßsystem. Beispiel:

Prüfen einer Waage durch Auflegen eines Prüfgewichtes. Der Begriff

Kalibrieren wurde früher auch für das Justieren verwendet.

Kalibrierschein oder Kalibrierzertifikat: Dokumentiert die

meßtechnischen Eigenschaften einer Waage oder eines Gewichtes,

sowie die Rückführbarkeit auf das nationale Normal. Gegen Mehrpreis.

Kapazitätsanzeige: Ein ansteigendes Leuchtband im Display

einer Waage zeigt den belegten und noch verfügbaren

Wägebereich an. Schützt vor unbeabsichtigter Überschreitung

des Wägebereiches.

Karat, metrisch: Ein Karat metrisch 1 ct = 0,2 g Es wird bei

der Gewichtsbestimmung von Edelsteinen verwendet.

Kennlinie einer Waage Grafische Darstellung der Gewichtsanzeige

einer Waage unter Belastung mit Prüfgewichten. von Null bis zur

Höchstlast. Aus dem Kennlinienverlauf lassen sich Rückschlüsse

auf die Waagen-Genauigkeit ziehen.

Kennlinie einer Waage:

Grafische Darstellung der Gewichtsanzeige einer Waage unter
Belastung mit Prüfgewichten, von Null bis zur Höchstlast. Aus dem
Kennlinienverlauf lassen sich Rückschlüsse auf die Waagen-Genauigkeit
 ziehen.

Konformitätsbescheinigung: Die Übereinstimmung von eichfähigen

 Waagen mit der Bauartzulassung wird vom Eichamt (Benannte Stelle)

durch die Ausstellung der Konformitätsbescheinigung im Zuge der

Eichung dokumentiert.

Konformitätserklärung: Die Konformitätserklärung dokumentiert,

daß ein Erzeugnis den EG-Richtlinien entspricht. Bei elektronischen

Waagen immer in Verbindung mit dem CE-Kennzeichen. Die

Konformitätserklärung ist bei KERN in der Bedienungsanleitung

abgedruckt.

Kontinuierliches Wägen:

Dynamisches Wägen, bei dem ein stetiger Wägegutstrom
vorliegt, z.B. bei einer Bandwaage.


Konventioneller Wägewert eines Gewichtsstückes: Wirkung eines

Gewichtsstückes auf eine Waage unter folgenden idealisierten

Bedinungen: Werkstoffdichte des Gewichtes 8000kg/m³,

Bezugstemperatur 20°C, Luftdichte bei der Messung 1,2 kg/m³.

Siehe auch Luftauftrieb
Der konventionelle Wägewert vereinfacht sehr genaue Wägungen,

da nunmehr Schwankungen der Luftdichte bis zu +/- 10% rechnerisch

nicht berücksichtigt werden müssen. Er hat sich weltweit durchtesetzt.

Sämtliche Gewichte von KERN sind auf den konventionellen

Wägewert justiert.

L

Laborwaagen: Hierunter versteht man Analysenwaagen

und Präzisionswaagen.

Lastträger:

Teil einer Waage, der das Wägegut aufnimmt und die Gewichtskraft
auf die Wägezellen überträgt (Plattform, Schale, Haken,
Behälter, Band, etc.). 

Laufgewichtswaage:

Hebelwaage mit Lastausgleich durch eine Laufgewichtseinrichtung.
Die Laufgewichte werden von Hand oder durch ein Einstellwerk
eingestellt. Das Erreichen der Einspiellage wird durch Verschieben
des Laufgewichts auf der mit Kerben- oder Stricheinteilung versehenen
Laufgewichtsschiene erreicht.

LCD-Anzeige (Liquid Cristal Display): Bauelement für die digitale

 Gewichtsanzeige. In der Flüssigkristall-Anzeige wird die strukturbedingte

 Leitfähigkeit von Flüssigkristallen ausgenützt. Die LCD- Anzeige ist

 nicht selbstleuchtend.

LED-Anzeige (Light Emitting Diode): Bauelement für die digitale

Gewichtsanzeige. Es wird die eigene Leuchtkraft von Leuchtdioden

bzw. Lumineszensdioden ausgenützt. Die LED-Anzeige ist selbstleuchtend.

Linearität / Richtigkeit: Größte Abweichung der Gewichtsanzeige

zum Wert des Prüfgewichts nach Plus und Minus über den gesamten

Wägebereich. Obergrenze +/- 3 d. Qualitätsmerkmal.

Luftauftrieb: Jeder Körper erfährt in Luft einen Auftrieb

(Gewichtsverlust), der bei sehr genauen Wägungen nicht

vernachlässigbar ist.
Um ihn in der Praxis zu neutralisieren, ist der Konventionelle Wägewert

 eingeführt worden. Der Luftauftrieb muß allerdings bei der Masse

eines Körpers, berücksichtigt werden.

M

Masse: Die Masse eines Körpers ist eine physikalische Größe.

 Sie ist ein Maß für die Trägheits- wirkung gegenüber einer

Geschwindigkeitsänderung, wie auch die Anziehung auf andere Körper.

Die Masse ist immer gleich, ungeachtet der Erdanziehung und dem

Luftauftrieb Für die Masse gilt ebenfalls die metrische Einheit "Kilogramm"

Mehrbereichswaage: Waage mit mehreren, unterschiedlichen Wägebereichen.

Jeder Wägebereich beginnt bei Null, der größte Wägebereich endet

bei der Höchstlast der Waage. Jeder Wägebereich hat eine eigene

Ablesbarkeit d

Messen:

Messen ist der experimentelle Vorgang, durch den ein spezieller
Wert einer physikalischen Größe als Vielfaches einer Einheit oder
eines Bezugswertes ermittelt wird. Das Auswerten bis zum Messergebnis
gehört ebenfalls zum Messen.

Messbereich:

Der Messbereich ist der bereich von Messwerten der Messgröße,
in dem vorgegebene Fehlergrenzen nicht überschritten werden.
Er wird begrenzt durch Anfangswert und Endwert
(z.B. Mindestlast und Höchstlast bei Waagen).

Messergebnis:

Das Messergebnis ist der ermittelte Wert der
interessierenden Messgröße; es wird aus einem oder mehreren
Messwerten einer einzelnen Messgröße mit Hilfe einer vorgegebenen
Beziehung erhalten. Im einfachsten Fall kann ein einzelner Messwert
bereits als Messergebnis darstellen. Ein Messergebnis ist nur vollständig
mit der Angabe der Messunsicherheiten des Messwertes.

Meßunsicherheit einer Waage: Die Meßunsicherheit kennzeichnet den

Bereich, in dem der tatsächliche Meßwert liegt. Die Wahrscheinlichkeit

hierfür beträgt im DKD mindestens 95%. Sie wird individuell für jede

Waage nach einem genau festgelegten Prüfverfahren ermittelt und

im Kalibrierschein dokumentiert. Sie hängt von verschiedenen waageninternen

und externen Faktoren ab. Die Meßunsicherheit steigt mit zunehmender

Belastung der Waage.

Metrologie: Lehre vom Messen, den Maßeinheiten und den

Meßsystemen. Bei Waagen insbesondere im Zusammenhang mit

dem Eichwesen gebräuchlich. Siehe auch >> OIML

Mindestlast Min: Untere Grenze des eichfähigen Wägebereiches.

Sie ist auf dem Eichschild vermerkt. Die Funktion der Waage ist auch

unterhalb der Mindestlast gegeben.

Mikrowaagen: Analysenwaage mit einer Höchstlast meist zwischen

5 g und 50 g. Ablesbarkeit d = 0.001 mg oder besser.

Medizin-Waage: Dieses Zeichen steht für die Einhaltung der

Richtlinie 93/42 EWG der Europäischen Gemeinschaft und erklärt

die Konformität entsprechend dem Medizinproduktgesetz.

Multi Data Hold Funktion:

Durch drücken der Hold Taste wird

-die Gewichtsanzeige für 5 Sekunden "eingefroren"

-die Gewichtsanzeige bis zur Betätigung einer 

 beliebigen Taste"eingefroren"

Bei Wägestillstand wird

-die Gewichtsanzeige automatisch für 5 Sek "eingefroren"

-die Gewichtsanzeige automatisch bis zur Betätigungeiner beliebigen Taste "eingefroren"

N

Nacheichung: Periodische Nachprüfung einer Waage mit

anschließender Kennzeichnung durch das Eichamt. Siehe auch

Eichgültigkeitsdauer für Waagen

Nettogewicht: Gewicht eines Wägegutes nach Abzug seiner

Verpackung und / oder des Transportbehälter >> Bruttogewicht ,

>> Taragewicht

Netto-Total: Möglichkeit, das Behältergewicht beim Rezeptieren in

 einem getrennten Waagenspeicher abzulegen. Das Nettototal ist die

Gewichtssumme aller eingewogenen Komponenten (ohne Behältergewicht)

und wird von der Waage auf Tastendruck angezeigt. Dient der Kontrolle

am Ende einer Rezeptur.

Newton: Die Einheit Newton (N) ist die Krafteinheit im internationalen

Einheitensystem (SI). Sie ist die Kraft, die einen Körper der Masse 1 kg

um 1m/sec² beschleunigt. KERN stellt auch Gewichte her, die nach N justiert

sind, Beispiel: Haken- u. Schlitzgewichte

Nichtselbsttätige Waage: Waage, zu deren Betätigung ein Eingriff vom

Bedienungspersonal erforderlich ist. Dies trifft für das gesamte

Waagenangebot von KERN zu. Dieser Begriff wird insbesondere bei

eichfähigen Waagen angewandt.

Nullstellen:

Einstellen der unbelasteten Waage auf die Anzeige Null.
O

 

OIML: Organisation Internationale de Métrologie Légale. Diese regelt die meßtechnischen Belange im gesetzlichen Eichwesen (Metrologie).

P

Piktogramm: Stilisierte, symbolische Darstellung einer
Geräteigenschaft oder einer allgemeinen Information. Bei KERN
im Katalog jeder Waage zugeordnet. Dient der schnellen Orientierung
   
EU-eichfähig, Klasse I: Eichung ist notwendig im geschäftlichen
Verkehr und gilt in allen EU-Staaten
   
EU-eichfähig, Klasse II: Eichung ist notwendig im
geschäftlichen Verkehr und gilt in allen EU-Staaten
   
EU-eichfähig, Klasse III: Eichung ist notwendig im
geschäftlichen Verkehr und gilt in allen EU-Staaten
   
Interne Justierautomatik (CAL) Einstellen der Genauigkeit
 durch internes motorgetriebenes Justiergewicht
   
Justierprogramm (CAL): Zum Einstellen der Genauigkeit
externes Justiergewicht notwendig
   
Stückzählen: Referenzstückzahlen wählbar.
Anzeigenumschaltung von Stück auf Gewicht
   
Tierwägeprogramm: Erschütterungen werden ausgefiltert
Datenschnittstelle: RS, 232 C, bidirektional,
zum Anschluß von Drucker oder PC
   
GLP/ISO-Protokollierung: Wägedaten mit Datum,
Uhrzeit und Ident-Nr.
   
Rezeptur: Getrennte Speicher für das Gewicht
des Taragefäßes und der Rezepturbestandteile ( Netto-Total)
   
Prozentbestimmung: Anzeige der Abweichung vom
Referenzgewicht (100%) in % statt in Gramm
   
Staub- und Spritzwasserschutz: Schutzart IP 44
   
Staub- und Spritzwasserschutz: Schutzart IP 54
   
Staub- und Spritzwasserschutz , staubdicht, Reinigung mit feuchten Lappen möglich
geeignet für kurzzeitigen Einsatz im Nassbereich.Reinigung mit Wasserstrahl,staubdicht
höchste Schutzklassse gegen Staub und Wasser Untertauchen der Plattform im Wasser möglich. Staubdicht.
Edelstahl die Waage ist gegen Korrosion geschützt
Unterflurwägung: Lastaufnahme durch einen
Haken an der Waagen-Unterseite möglich
Single Cell-vollautomatische Herstellung   der Wägezelle aus einem Stück dadurch erhält die Waage ein stabiles Temperatur Verhalten,eine kurze Einschwingzeit , eine hohe mechanische Robustheit und eine hohe Eckenlast-sicherheit
Tarieren: Leergefäß auf Wägeplatte, TARE-Taste
drücken, Anzeige springt auf Null. Wiederholbar Zuwiegen
   
Batteriebetrieb: Mit automatischer Abschaltung
zu Batterieschonung
   
Akku-Betrieb: Wiederaufladbares Set
   
Temperaturanzeige
   
Netzadapter
   
Netzteil:In der Waage integriert.230V/50Hz in D. Auf Bestellung auch in Standart GB, AUS oder USA
Eingebaute Uhr, GLP/GMP/ISO-Konformität
Alle Waagen der UW/UX-Serie besitzen standardmäßig
eine eingebaute Uhr. Gemäß der GLP/GMP/ISO9000-Anforderungen
können die Kalibrierdaten mit Uhrzeit und Datum direkt
von der Waage an einen externen Drucker oder PC ausgegeben
werden.
   
Wägen mit Toleranzbereich: Oberer und unterer Grenzwert sind
programmierbar, z.B. beim Dosieren und Sortieren
   
Der UniBloc ist eine Hochleistungsmeßzelle aus einer 
 speziellen Aluminiumlegierung. Unter Zuhilfenahme innovativer
Draht-Funken-Erosionsmaschinen wird die gesamte Struktur
des konventionellen Aufbaus aus einem einzigen Block
(=UniBloc) gefertigt.
Anfällige und schwer zu justierende Federn entfallen.
Zusätzlich können durch den in der Struktur des UniBloc
integrierten Doppel-Hebel-Mechanismus erhöhte
Lasten - auch im Feinbereich - ohne Kompromisse
an die Stabilität vermessen werden.

(Patentiert 1989 in USA, No.4799561, 1991
in China, No.12729, 1995 in Japan, No.1905686)
   
Dank der Windows® Direct-Funktion ist die
Datenkommunikation zwischen der Waage und
einem PC denkbar einfach geworden. Es wird lediglich
ein Nullmodem-Kabel benötigt. Die Daten werden direkt
in Ihre Windows™-Applikation (Laborsoftware, Datenbank,
Tabellenkalkulation, etc.) übertragen. Eine zusätzliche
Software wird nicht benötigt .

Windows(R) Direct-Funktion arbeitet unter

Windows(R) 95, 98, 2000, NT4.0, Me und XP.

Der PC muss IBM PC/AT kompatibel sein.

Auto Power OFF
Abschaltautomatik

Battery Operation (D)
Batteriebetrieb mit 4xD Batterien

Full Digital Calibration
Voll digitale Kalibrierung

LCD Display

Splash Proof
Spritzwassergeschützte Tastatur und Display.

   
   

Vollautomatische Justierung; PSC (Perfect Self Calibration)

Die PSC-Funktion ermittelt jederzeit
die Umgebungs-temperatur der UW-Waagen. Werden die Toleranz-grenzen nach oben oder unten überschritten wird dieses signalisiert und die notwendige Justierung vollautomatisch vorgenommen. Dadurch wird sicher gestellt, dass die Waage zu jedem Zeitpunkt optimal einsatzbereit ist
 

Pipette: Manuelles Volumendosiergerät mit der Möglichkeit, auch kleinste

Flüssigkeitsmengen gewichts- dosiert abgeben zu können.

Plus-Minus-Wägungen: z. B. zur Qualitätskontrolle: Waage mit Sollgewicht

belasten - Nulltarieren durch Druck auf TARE-Taste (Sollgewicht wird ge- speichert)

- Waage zeigt bei Folgewägungen ausschließlich die Abweichungen vom Sollgewicht

 vorzeichenrichtig an.

Präzisionsgewichte: Gewichtsstücke der OIML mittleren Fehlergrenzklasse M1.

Sie werden zur Prüfung von Präzisionswaagen und Industriewaagen verwendet.

Prozentbestimmung: Beispiel: Referenzgewicht einer Probe vor der

Trocknung 50g = Waagenanzeige 100%. Nach der Trocknung 40g = Waagenanzeige

80% absolut (Trockenmasse) oder 20% relativ (Feuchte).

Prüfgewicht extern: (früher Kalibriergewicht) Dient zur Einstellung

oder Überprüfung der Waagengenauigkeit >> Justieren des Wägebereiches

Das externe Prüfgewicht kann jederzeit, auch nachträglich, DKD-zertifiziert werden.
Weitere Informationen

Prüfgewicht intern: Wie externes Prüfgewicht, jedoch in die Waage

eingebaut und motorgetrieben.

Prüfmittelüberwachung: Im Qualitätsmanagement-System gemäß

ISO 9000ff sowie GLP gefordert. Meßmittel (z.B. Waagen) und Prüfmittel

(z.B. Gewichte) müssen in definierten Intervallen auf ihre Richtigkeit überprüft,

das heißt kalibriert werden. Diese Prüfung ist zu dokumentieren.
Weiter Informationen

PSC (Perfect Self Calibration)
Die PSC-Funktion ermittelt jederzeit die Umgebungstemperatur der

AUW-D-Waagen. Werden die Toleranzgrenzen nach oben oder unten

überschritten wird dieses signalisiert und die notwendige Justierung

vollautomatisch vorgenommen. Dadurch wird sicher gestellt, dass die Waage

zu jedem Zeitpunkt optimal einsatzbereit ist.

PTB:
Physikalisch Technische Bundesanstalt in Braunschweig.

Diese Bundesbehörde ist zuständig für das gesetzliche Meßwesen OIML in

Deutschland. Bei Waagen regelt sie das Eichwesen.

Q

R

Referenzgewicht: Repräsentatives Teilegewicht bei der Stückzählung

gleicher Teile. Wird meist aus der Durchschnittsbildung mehrerer

Teile gewonnen >> Referenzstückzahl

Referenzstückzahl: Notwendige Stückzahl, um ein repräsentatives

>> Referenzgewicht bei einer Stückzählung zu gewinnen. Meist

zwischen 5 und 50 Stück.

Rekalibrieren: Periodisches Nachmessen eines Meß-/ Prüfmittels

(z.B. Waagen / Gewichte) zur Überwachung seiner Richtigkeit.

Reproduzierbarkeit: (Standardabweichung) Maß der Übereinstimmung

bei Wiederholungsmessungen (z.B. Waage) unter denselben

Bedingungen. Meist 1 d oder kleiner. Qualitätsmerkmal.

Rezeptieren: Einwägen verschiedener Komponenten in einen

Behälter zu einer Mischung, beispielsweise nach einem

Rezept >> Nettototal

RS-Schnittstelle: >> Datenschnittstelle.

Rückführbarkeit auf das nationale Normal: Die Norm

ISO 9000 verlangt, daß alle Prüfmittel (z.B. Gewichte) mit dem amtlichen

 Normal gemäß defi- nierter Toleranz übereinstimmen. Siehe auch >>

Internationaler Kilogramm-Prototyp

S

Schutzart IP: Je höher die Nummer, desto weniger dringt Staub

und Spritzwasser in ein Waagengehäuse ein. IP 54 ist bei höherwertigen

Waagen Standard.

Selbsttätige Waage: Waage, bei welcher der Wägevorgang ohne

Eingreifen vom Bedienungspersonal abläuft.

Stand-by Waage: wird bei Nichtgebrauch nur teilweise ausgeschaltet.

Deshalb beim Wiedereinschalten keine Anwärmzeit nötig. Zeitersparnis.

Selbstzentrierende Pendelstütze:

Konstruktion zur Übertragung von Kräften auf Wägezellen, die eine

Beweglichkeit des Lastträgers zulässt, Seitenkraft auf die Wägezelle
minimiert und Rückstellkräfte erzeugt, die den Lastträger stets in
eine stabile Ruhelage bringen.

Single-Cell Technologie:


Vollautomatische Herstellung der Wägezelle aus einem Stück.
-Stabiles Temperatur-Verhalten
-Kurze Einschwingzeit: 3 sec (unter Laborbedin-gungen) bei Modellen mit Ablesbarkeit 0,1 mg
-Hohe mechanische
-Robustheit  Hohe Eckenlast-Sicherheit

Skalen:

Eine Strichskala ist die Aufeinanderfolge von Teilstrichen auf einem
Skalenträger. Eine Ziffernskala ist die Folge von Ziffern auf einem
Skalenträger, wobei meist nur die abzulesenden Ziffer sichtbar ist.

Statisches Wägen:

Bestimmen der Masse eines Wägegutes, bei der zwischen Wägegut
und Lastträger keine Relativbewegungen vorliegt.

Stand-by Waage:

wird bei Nichtgebrauch nur teilweise ausgeschaltet. Deshalb beim
Wiedereinschalten keine Anwärmzeit nötig. Zeitersparnis.

Stillstandskontrolle: >> Filter

Stückzählen von Einzelteilen: Man wiegt z. B. 10 gleiche Teile; die

Referenz-Stückzahl ist 10. Nun bildet die Waage automatisch das

Durchschnittsgewicht je Teil. Ab jetzt werden die zu zählenden gleichen

Teile sofort in Stück angezeigt. Hier gilt: Je höher die Referenz-Stückzahl,

desto größer die Zählgenauigkeit.

Stimmgabel-Kraftmesser:

Neues Wägesystem mit Stimmgabel-Kraftmesser (Tuning Fork)
Die Waage ist durch diese neue Technik absolut robust sogar schlagfest. Auch der Stromverbrauch ist viel niedriger als bei der herkömlichen Wägetechnik.
Es braucht kein Aufwärmen der Waage mehr und der Hersteller gibt 5 5 Jahre Garantie auf das Tuning Fork (Messzelle).
Zuverlässigkeit ist hier sehr gross geschrieben, da dies vorallem bei den präzisionswaagen sehr wichtig ist

T

Tara: Möglichkeit, die Gewichtsanzeige eines auf der Wägeplatte

stehenden Behälters wieder auf Null zurückzustellen. Kann bei eletronischen

Waagen beliebig oft wiederholt werden. Die Tara ist subtraktiv, d. h.

der verfügbare Wägebereich wird um die Tara verkleinert. Beispiel:

Wägebereich max. 6000g, Tara (=Behälter) 470g, verfügbarer

Wägebereich = 5530g.

Taragewicht: Gewicht der Verpackung eines Wägegutes oder

eines Transportbehälter oder eines Behälters allgemein. Siehe auch

>> Bruttogewicht , >> Nettogewicht

Teilung: Bei der digitalanzeigenden Waage ist sie mit der >> Ablesbarkeit d

 identisch. Bei der mechanischen Waage versteht man hierunter den

kleinsten Gewichtswert auf einer Skala, bestehend aus Teilstrichen und

Ziffern, die mittels Zeiger oder Index abgelesen wird.

Teilungsschritt:

Die in Masseneinheiten ausgedrückte Differenz zweier
aufeinanderfolgender angezeigter Zahlenwerte.

Temperaturbereich: Bereich, in welchem eine geeichte Waage

benutzt werden darf. Er ist auf dem Kennzeichnungsschild angegeben.

Bei Über- oder Unterschreitung sind Meßfehler möglich.

Temperatureinfluß auf Waagen: Dieser ist physikalisch bedingt und

kann nur zum Teil durch eingebaute Kompensationen korrigiert werden.

Es ist deshalb notwenig, die Waage nach einer Temperaturänderung

erneut zu >> justieren

Thermowaage: Mit der Thermowaage wird die Masseänderung (G)

einer Probe in Abhängigkeit von der Temperatur (T) gemessen.

Toleranz eines Meßgerätes:
Jedes Meßgerät hat eine physikalisch

bedingte Anzeigentoleranz Die Toleranz definiert die größte, zulässige

Abweichung der Anzeige nach Plus und Minus.
Siehe auch >> Fehlergrenzen

U

Überlast- / Unterlastanzeige: Anzeige im Display einer Waage, wenn

Überlast oder Unterlast eingetreten ist.

Mit neuer UniBloc-Technologie : Schneller. Stabiler. Höhere Präzision.
Die Entwicklung und Herstellung von Analysen- und Präzisionswaagen hat bei

Shimadzu eine lange Tradition.
Nach der erfolgreichen Einführung der "UniBloc"-Technologie in den

Plattformwaagen und Präzisionswaagen, kommt die UniBloc-Technologie

mit all ihren Vorteilen nun auch in den Analysenwaagen der Baureihe AUW/AUX/AUY

sowie in dem sensiblen Halbmikro-Bereich zum Einsatz.
Dank dieser serienmäßig integrierten Hochleistungs-Meßzelle und einer

speziell entwickelten Digitaleinheit, konnten die Ansprech- und Einschwingzeiten

der Waagen drastisch reduziert werden. Dies spart erhebliche Wägezeiten.
Die robuste Konstruktion des UniBlocs sowie zusätzliche Software-Features

wie Anti-Vibration, Anti-Wind und eine vollautomatische Kalibrierung bei

Änderung der Umgebungstemperatur (PSC, außer AUY) gewährleisteten eine

hohe Verfügbarkeit auch unter widrigen Umständen.
Standardmäßig verfügen alle Modelle der AU-Serie (außer AUY) über ein

integriertes, motorgetriebenes Justiergewicht, welches eine sehr rasche

Kalibrierung erlaubt. Dies macht das Arbeiten mit der Waage besonders

 komfortabel.
Egal ob als Stückzählwaage, Gold- und Karat-Waage, für Tierwägungen

oder zur Messung der spezifischen Dichte von Flüssigkeiten und Feststoffen,

die Waagen der AU-Serie unterstützen nahezu alle Applikationen serienmäßig.

V

Validierung: Dokumentierter Nachweis, daß ein Prozess oder Verfahren

mit hoher Sicherheit geeignet ist, eine spezifische Aufgabe zu erfüllen.

Verifizierung: Dokumentierter Nachweis, daß eine festgelegte Anforderung

erfüllt ist.

Verkehrsfehlergrenzen: Diese betragen das Doppelte der >> Fehlergrenzen

einer Waage bei der Ersteichung (Ersteich- fehlergrenzen). Sie sind die

zulässigen Abweichungen beim Gebrauch einer Waage nach Plus und Minus.

W

Wägebereich Max: Arbeitsbereich der Waage. Die Waage ist bis zum

angegebenen Gewichtswert als obere Grenze belastbar.

Wägetisch: Analysenwaagen und hochauflösende Präzisionswaagen

müssen erschütterungsfrei aufgestellt werden. Hierzu eignen sich massive

Steinplatten, die entweder auf Wandkon- solen oder auf stabilen

Tischuntergestellen ruhen. Sie dürfen ihre horizontale Lage auch bei

Druck auf die Steinplatte nicht ändern.

Wägeindikator:

Elektronische Einrichtung zur digitalen Anzeige von Gewichtswerten.

Wägewert: Anzeige der Waage nach Abklingen des Einschwingvorgangs.

 Dies wird meistens durch Aufleuchten der Gewichtseinheit ( g) / (kg )

angezeigt. Jetzt kann das Wägeergebnis korrekt abgelesen, oder

ausgedruckt werden.

Wägezelle:

Mechanisch-elektrischer Messgrößenumformer, mit dem die Gewichtskraft
in ein elektrisches Signal umgeformt wird.

Windschutz: Schutzvorrichtung um die Wägeplatte gegen störende

Luftbewegungen. Bei Präzisionswaagen mit Ablesbarkeit d < 10 mg notwendig. I

mmer vorhanden bei Analysenwaagen.

Windows® Direct-Funktion
Dank der Windows® Direct-Funktion ist die Datenkommunikation

zwischen der Waage und einem PC denkbar einfach geworden. Es wird

lediglich ein Nullmodem-Kabel benötigt. Die Daten werden direkt in Ihre

Windows™- Applikation (Laborsoftware, Datenbank, Tabellenkalkulation, etc.)

übertragen. Eine zusätzliche Software wird nicht benötigt .
Windows(R) Direct-Funktion arbeitet unter Windows(R) 95, 98, 2000, NT4.0,

Me und XP. Der PC muss IBM PC/AT kompatibel sein.
Das Bild zeigt eine Kombination der Kontrollwäge-Funktion gemeinsam

mit der Autoprint-Funktion

X

Y

Z

Zählwaage:

Waage zur Bestimmung der Anzahl von Wägegutstücken gleichen Gewichts.

Ziffernschritt: >> Ablesbarkeit

Zertifikat: >> Kalibrierschein

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: Die Zertifizierung wird ausgesprochen,

wenn z. B. ein Betrieb den Nachweis erbringt, daß er alle Anforderungen des

Qualitäts-Managements-Systems nach DIN EN ISO 9001 umgesetzt hat.
Er erhält nach erfolgreichem Abschluß mehrerer Audits ein Zertifikat gemäß

dem Qualitäts- Managements-Systems DIN EN ISO 9001.
Dieses Zertifikat hat eine völlig andere Bedeutung, als ein DKD-Kalibrierzertifikat,

welches die meßtechnischen Eigenschaften eines Meßgerätes (z. B. einer

 Waage oder eines Gewichtsstückes) bescheinigt.
Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist auch nicht identisch mit

 der Akkreditierung, da heirmit keine Aussagen mit international anerkannter

Wirkung verbunden sind.

Zulassung einer Waage: Diese wird von einer Bundesanstalt z. B.

 PTB ausgesprochen. Eine Waage kann nur geeicht werden, wenn

eine Bauart-Zulassung vorhanden ist.


 

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